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Aktuelles

Wanderung zur sagenumwobenen Tannhäuserhöhle am 05.03.2025


Um die Tannhäuserhöhle auf ca. 600 Höhenmeter rankt sich die Sage vom Tannhäuser, der mit zwei schwarzen Hunden einen unglaublichen Schatz hütet. Manche von uns können sich noch erinnern, daß sie in ihrer Schulzeit zur Tannhäuserhöhle gewandert sind – damals war die Höhle noch offen bis zum unterirdischen See. Aber den Weg dorthin sind wir nun schon gut 50 Jahre nicht mehr gegangen und heute wollen wir 24 Sageninteressierte zu dieser geheimnisumwitterten Höhle wandern.
Unser Weg an diesem wunderschönen frühlingshaften Tag führt uns durch den Park und den großen Wasserfallweg zum Tannhäusersteig. Am Fuße der steilen Muschelkalk-Felswände der „Gsengmäuer“ sind diese zwei imposanten Höhlen – die Prollinghöhle oder auch „Prochenberghöhle“ und die Tannhäuserhöhle – ein Bergloch in einem überhängenden Felsen. Nach einem ca. 20 minütigen steilen Aufstieg sind wir in der Prollingerhöhle – hier ist ein „Picknicktisch“ hergerichtet, aber unser Hauptziel ist die Tannhäuserhöhle. Auf der Infotafel lesen wir, daß die überlebensgroße Ritterfigur „Tannhaus“ am Eingang der Höhle 2014 von Studenten einer tschechischen Kunstgewerbeschule geschmiedet wurde. Die Höhle selbst ist kurz nach dem Eingang zugeschüttet, leider kennen wir aber das Zaubersprüchlein nicht, um in die Höhle zu gelangen und den unermesslichen Schatz zu bergen.
Unser Rückweg führt uns über die Forststrasse zur Bauernschrottmühle und über den kleinen Wasserfallweg zur Erlebnisbrücke. Es ist nicht mehr weit hinauf zum Goldfischteich, wo wir am teilweise noch zugefrorenen Teich eine kurze Rast einlegen, bevor es nach 3 Stunden Wanderzeit zurück in den Markt geht.
Es war eine wunderschöne Wanderung und mit Peperl eine Führerin, die sich hier in dieser Gegend auskennt und uns viel Vergangenes erzählen kann.