Red Bull Ring und "Dom am Pyhrn"
Unser Ausflug am 16. April führte 58 SeniorInnen in die Steiermark. Das erste Ziel war der „Red Bull Ring“ in Spielberg. 1969 wurde der 6 km lange Hochgeschwindigkeitskurs eröffnet, bis 1987 war der „Österreichring“ eine der schnellsten Strecken in der F1. 1996 wurde der „A1-Ring“ umgebaut und auf 4,3 km verkürzt und bis 2003 wurden jährlich F1 Rennen durchgeführt. Da die Strecke nicht mehr den Sicherheitsvorgaben entsprach wurde sie aus dem F1-Kalender gestrichen. 2004 erwarb Dietrich Mateschitz den Ring, der dann 2008 mit dem Neubau der Rennstrecke begann. 2011 wurde die Eröffnung des „Red Bull Rings“ mit einem Rennen der DTM gefeiert, 2014 kehrte die F1 zurück und 2016 die Motorrad-Weltmeisterschaft. In der Zwischenzeit stehen verschiedenste Events auf dem Veranstaltungskalender. Für die Fans wurden die Tribünen und Stehplätze immer wieder vergrößert und erneuert, dzt. finden ca. 103.000 Zuschauer an der Rennstrecke Platz. Ein Film zeigte uns die Entwicklung der Rennstrecke. In den VIP-Lounges konnten wir uns wie die „Reichen und Schönen“ fühlen, aber viel besonderer und interessanter war das Race Control, wo der Rennverlauf mit 34 360°-schwenkbaren Kameras aufgenommen und auf 21 Monitoren angezeigt wird. In der stylischen Bull´s Lane genossen wir dann unser Mittags-Buffet. Zum Abschluss drehten wir noch eine Runde durch die Ausstellung legendärer Rennwagen und Motorräder.
Auf dem Heimweg legten wir beim „Dom am Pyhrn“ einen kurzen Stopp ein. P. Friedrich Höller hielt eine interessante Rückschau auf die bewegte Geschichte des Stiftes, das 1190 als Hospital (daher stammt der Ortsname Spital am Pyhrn) gegründet wurde, später ein Kollegiatsstift weltlicher Chorherrn war und in der Barockzeit eine Propstei wurde, in dieser Zeit erhielt die Kirche ihr heutiges Erscheinungsbild. 1807 wurde das Stift durch Kaiser Franz I aufgehoben. Im Stiftsgebäude befinden sich seit 2015 ein JUFA-Hotel und das Museum „Zwischen Himmel und Erde – Gerlinde Kaltenbrunner und die Welt der 8000er“. Beim Eintritt in die barocke Pfarrkirche wird der Blick auf die beeindruckenden Fresken von Altomonte und Messenta im Altarraum gelenkt und soll einen Blick in den Himmel eröffnen, sie zeigen die Himmelfahrt Mariens. Es gab aber noch unzählige weitere meisterhafte Details zu entdecken. Ein schöner Abschluss unserer Ausfahrt.
